MINT Frauennetzwerk: Frauenförderung im MINT-Bereich in den Kantonen Aargau, Luzern und Zug

Veranstaltungen für Mädchen in naturwissenschaftlichen und technischen Themen und Berufen

Das MINT Frauennetzwerk wurde in einem Pilotprojekt von 2017 bis 2019 an zwei Kantonsschulen in Luzern erfolgreich erprobt. Mit dem vorliegenden Projekt wird es nun auf zehn Gymnasien und Fachmittelschulen in den Kantonen Luzern, Aargau und Zug ausgeweitet.
Das MINT Frauennetzwerk besteht aus Schülerinnen der Kantonsschulen sowie Studentinnen, Lehrerinnen und Berufsfrauen aus dem MINT-Bereich. Es ermöglicht den Schülerinnen, weibliche Rollenvorbilder zu erleben, Studien- und Berufswege im MINT-Bereich kennenzulernen und so ihr Schwerpunkt- bzw. Studienfach frei von Genderstereotypen zu wählen. Jedes Schul-Netzwerk stellt sein Programm individuell aus den vier Grundelementen – Experimentiertage, MINT-Informationslektionen, Speed-Dating sowie Exkursionen und Besuche – zusammen. Die teilnehmenden Schülerinnen agieren sodann als Multiplikatorinnen in ihrem eigenen Umfeld.
Als übergeordnete Leistungen schafft das Projekt Austauschtreffen der teilnehmenden Schulen und Netzwerke, ein Beratungsangebot für interessierte Schulen sowie eine elektronische Informations- und Austauschplattform. Geplant ist, dass die MINT Frauennetzwerke nach Projektende in die Angebote der Kantone und Schulen übergehen.




Zielpublikum

Schülerinnen und Lehrerinnen der teilnehmenden Kantonsschulen, Studentinnen und Berufsfrauen im MINT-Bereich

Multiplikator/innen

Schulen und Firmen aus dem MINT-Bereich

  • Informieren Sie sich über das Projekt und seine Ergebnisse.
  • Bilden Sie ein MINT Frauennetzwerk an Ihrer Schule.
  • Übernehmen Sie das Konzept auch in Ihrem Kanton.

Aus- und Weiterbildungsangebote

  • Experimentiertage (MINT-Workshops)
    von älteren für jüngere Lernende (geplant)
  • Informationslektionen zu MINT-Themen in Klassenstunden
    mit Studentinnen und Lehrpersonen (geplant)
  • Speed-Dating
    mit Studentinnen und Berufspersonen (geplant)
  • Exkursionen und Besuche
    in Firmen, bei Berufspersonen oder Studentinnen (geplant)
  • Austauschtreffen
    für die teilnehmenden Schulen sowie für interessierte Schulleitende und Lehrpersonen anderer Schulen. Mit Peer-Beratung und Austausch zur MINT-Frauenförderung an Gymnasien (geplant)
  • Beratungsangebot
    der teilnehmenden Schulen für andere Schulen, die ein MINT Frauennetzwerk aufbauen möchten. Gratis. Information: Kontaktadresse (geplant)

Dokumentation und Informationsmaterial

  • Gemeinsame elektronische Plattform
    zum Austausch von Materialien und Konzepten zwischen den teilnehmenden Schulen und Kantonen (geplant)
  • Schulkonzepte und Arbeitshilfen
    werden interessierten Dritten kostenlos zur Verfügung gestellt (geplant)
  • Bekanntmachung des Projekts
    über die Webseite und an Anlässen der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT): Link (geplant)
    auf den Webseiten der teilnehmenden Schulen und Kantone (geplant)
  • Informationen zum Pilot-Netzwerk
    an der Kantonsschule Alpenquai Luzern. Online verfügbar: Link

Projektstart

August, 2020

Trägerschaft

  • Sektion Mittelschule, Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau, Aarau
    www.ag.ch/mittelschulen
  • Dienststelle Gymnasialbildung (DGym), Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern, Luzern
    www.kantonsschulen.lu.ch
  • Amt für Mittelschulen und Pädagogische Hochschule (AMH), Direktion für Bildungs- und Kultur des Kantons Zug, Zug
    www.zg.ch/amh

Kontaktadresse

Susanne Forster, Projektleiterin
Tel. 041 228 78 33
susanne.forster@lu.ch

Dienststelle Gymnasialbildung des Kantons Luzern
Bahnhofstrasse 18
6002 Luzern

Geändert: 30-10-2020